Bismillahi-r-rahmani-r-rahim

 

 

 

As salamu alaikum

 

 

 

 

 

 

DERS vom 08.06.02   /  26.Rabi`ul-Awwal 1423

 

Liebe Schwestern

 

Gute Taten

 

 

 

 

 

Allah hat die guten Taten

und die schlechten Taten niedergeschrieben

 

Ibn  `Abbas, Allahs Wohlgefallen auf beiden (auf dem Sohn Ibn und seinem Vater Àbbas) berichtete:

 

Der Prophet Muhammad a.s.s. , sagte unter dem, was er über seinen Herrn, Den Allmächtigen und Erhabenen berichtete:

 

„Wahrlich, Allah hat die guten Taten und die schlechten Taten niedergeschrieben, alsdann über sie eine Erklärung gegeben: Wer also etwas gutes zu Tun beabsichtigt und es aber nicht tut, dem schreibt Allah es bei Sich als eine gute Tat nieder. Wenn er es aber zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Allah es bei Sich als zehn bis zu siebenhundert Fachen, sogar bis zu noch mehr Mehrfachen guten Taten nieder. Und wer etwas Schlechtes zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Allah es bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Wenn er es aber zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Allah es als eine einzige schlechte Tat nieder.“

Buchhary und Muslim 

 

 

 

 

Menschenrechte im Islam Teil 4

 

Das Rech das Individuum auf Schutz seiner Privatsphäre

 

 

Das, was im Innern des Menschen hegt, kennt allein der Schöpfer: „Hast du denn ihr Herz geöffnet?“ (Muslim)

Seine persönlichen Angelegenheiten ist ein geschützter Bereich, in den nicht eingedrungen werden darf: *“ Und spioniert nicht“!*

 

Sura 49 Die Gemächer Aya 12

* „O Ihr, die ihr nur mit der Zunge Muslime geworden seid und bei denen der Glaube das Herz noch nicht erreicht hat: Fügt den Muslimen kein Übel zu, macht ihnen keine Vorhaltungen und späht nicht ihren verwundbaren Stellen aus. Wer die verwundbare Stelle seines muslimischen Bruders ausspäht, dessen verwundbare Stelle gibt Allah preis. Und wessen verwundbare Stelle Allah preisgibt, den stellt Er bloss, selbst wenn er sich ganz verborgen hält.“ *

(Abu Dawud und At-Tirmidy)

 

Das Recht auf Freizügigkeit und Niederlassung

 

 

 

a)       Jedes Individuum hat das Recht, sich frei zu bewegen und von einem Ort zum anderen freizuziehen. Er hat das Recht darauf, von seinem Aufenthaltsort auszureisen oder auszuwandern, und zu diesem zurückzukehren, ohne dass ihm dadurch Erschwernisse oder Hindernisse auferlegt werden. *“Er ist es, Der euch die Erde untertänig machte. Geht überall herum und esst von der Gaben, die Er euch beschert“ Ihm allein werdet ihr nach der Auferweckung vorgeführt werden.“ * Sura Die Herrschaft Aya 15 *Sprich: „Geht auf der Erde umher und steht, welche schlimmes Ende den Ungläubigen, die die Offenbarung verleugneten, beschieden war.“ Sura Das Vieh Aya 11 

 

 

 

 

b)       Niemand darf gezwungen werden, seine Heimat zu verlassen, oder ihn durch Schikane, ohne gesetzliche Rechtfertigung, aus ihr zu vertreiben : * „ Sie befragten dich über das Kämpfen im heiligen Monat. Sprich: >>Das Kämpfen in ihm ist schwerwiegend. Doch das Abbringen vom Weg Allahs und nicht an Ihn zu glauben und den Zutritt zur heiligen Moschee zu verwehren und deren Bewohner daraus zu vertreiben, ist schwerwiegender vor Allah. <<“ * Sura Al-Bakarah Aya 217

 

 

 

c)       Dar Al-Islam (das Gebiet des Islam) 9st ein Ganzes. Es ist die Heimat für jeden Muslim. In ihr darf seine Freizügigkeit durch geographische oder politische Grenzen nicht eingeschränkt werden. Jedes islamische Land hat diejenigen Muslime, die dorthin ausgewandert sind oder es brüderlich betreten, aufzunehmen.

 

 

 

 

*„ Und jene, die vor ihnen in der Behausung (des Islam) wohnten und im Glauben heimisch geworden sind, lieben jene, die bei ihnen zuflucht suchten, und hegen in sich dein Verlangen nach dem, was ihnen gegeben wurde, sondern sehen (die Flüchtlinge gern) vor ihnen selbst bevorzugt, auch wenn sie selbst in Dürftigkeit leben. Und wer vor seiner Habsucht bewahrt ist – das sind die Erfolgreichen.“ * Sura Die Versammlung Aya 59

 

 

 

Alles Lob gebührt Allah,

Dem Herrn der Welt!

 

 

Inschallah haben die Menschenrechte uns einwenig Klarheit verschaffen. Es geht darum, dass wir versuchen den Weg Allahs zu befolgen, und das Beste daraus zu machen eine gute Muslima zu sein. Nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Es bringt uns gar nichts gegen unsere Ehemänner zu sprechen, Geheimnisse zu verraten, das Verbotene so quasi Halal zu machen und so weiter. Allah möge uns alle diese Untaten verzeihen und inschallah bemühen wir uns Tauba (Reue) zu machen. Jeder Tag ist ein neuer Tag, und wir können uns bereuen, wir können immer wieder neu Anfangen, alhamdulillah.

 

 

Hinfallen tut weh, aber nicht aufstehen schmerzt noch mehr!

 

 

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                                       O Allah!

              

               Gib mir Licht im mein Herz,

               Licht in meine Augen,

               Licht in meine Ohren,

               Licht auf meine rechte Seite,

               Licht auf meine linke Seite,

               Licht über mir,

               Licht unter mir,

               Licht hinter mir und schenke mir Licht.

               Bittegebet vom Prophet Muhammad a.s.s.

 

 

 

 

 

Al-Hamdulillahi-Rabbi-alamin-wa-Rahmatullah wa Barakathu

Aus dem Buch Menschenrechte im Islam v.M.A.Rassoul.  /   Frauengruppe Laila, P.Ch.Ghorab