BismiIIahi- r-rahmani-r-rahim
As salamu alaikum
DERS vom 14.04.01
Liebe Schwestern
Zum Nachdenken
Ein Fiqh-Schüler in
Mekka wurde von seinem Lehrer gefragt:
"Mochtest du
wissen, wie wichtig du für Allah bist?“
Ganz instinktiv antwortete
der Schuler: "Ja ".
Dann sagte der Lehrer:
" So schau in dein
Herz, und achte wie wichtig Allah für dich ist.“
Diese Reflexion lies den Schuler nicht mehr los.
Möge Allah uns den geraden
Weg führen.
Ohne Zweifel zeigt uns Allah
täglich von den Zeichen Seiner Macht. Nach und nach wird Seine Offenbarung
bestätigt. Die Wissenschaft entdeckt knapp heute, was wir Muslime schon seit
1400 Jahren wissen.
Das Foto Seite 2 wurde vom
Speziallaboratorium Habble der NASA gemacht. Man benannte die Explosion eines
Sternensystems (Galaxie); "Die Nebulose des Katzenauges", mit der
Entfernung von 3000 Lichtjahren.
Diejenigen we1che die
Explosion entdeckt haben hätten die Nebulose mit dem Namen: "Die Nebulose»
Rose gleich roten Leders» benennen können. Sura 55 AI-Rahman
(Der Allerbarmer) Aya 37 und 38

***Und wenn der Himmel sich spaltet und so geworden ist wie eine Rose,
gleich rotem Leder.
Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide da leugnen? ***
08.04.2001
Die zehn Krankheiten des Herzens
1. - Du glaubst an die Existenz Allahs, aber erfüllst Seine Befeh1e
nicht.
2. - Du sagst, dass du den Propheten Muhammad a.s.s. liebst, befolgst
aber seine Sunnah nicht.
3. - Rezitierst den heiligen Qur'an, aber du praktizierst ihn nicht.
4. - Du geniesst den die Wohltaten welche Allah dir gegeben hat, aber
Dankbar dafür bist du nicht.
5. - Du erkennst den Schaitan als deinen
Feind, aber bekämpfst ihn nicht.
6. - Du willst ins Paradies eintreten, aber arbeitest nicht dafür.
7. - Ins ewige Feuer der Holle geworfen zu werden mochtest du nicht,
aber du rennst nicht voller Inbrunst davon.
8. - Du weisst, dass du in jeden Moment sterben kannst, bist aber darauf
nicht Vorbereitet.
9. - Du findest und flüsterst die Feh1er deinen Brüdern, und vergisst
deine Eigenen Fehler und schlechte Manieren.
10. - Du beweinst und begräbst deine Toten, aber du lernst nichts
daraus.
*………………………*
Der Prophet Muhammad als Befehlshaber
Fortsetzung des 4. Kapitels
Die Aufgabe des Gesandten Allahs beschränkte sich
nicht auf eine begrenzte Zeit oder auf nur ein Volk; er wurde vielmehr als
Barmherzigkeit für die ganze Welt gesandt. Deshalb lautete sein Auftrag, die Botschaft Allahs his in die
entferntesten Winkel der Welt zu tragen. Da er jedoch seine Aufgabe in
Arabien begann, musste er natürlich zunächst die Verhältnisse in seiner naheren
Umgebung kennen.
Der Islam garantiert die Untastbarkeit des Lebens
und des Besitzes. Seine Anweisungen zielen darauf, die Sicherheit des Lebens,
des Besitzes, der physischen sowie auch mentalen und spirituellen Gesundheit
sowie der Keuschheit und des Glaubens zu gewährleisten. Er verbietet deshalb
strengstens Mord, Diebstahl, Raub und Pliinderei ebenso unrechtmässiges
aneignen und Zinsen oder Wucher sowie Gluckspiel, Alkohol, jede Art unerlaubten
Geschlechtsverkehrs, Anarchie und Propagieren des Atheismus. Das arabische Wort
für Glauben lautet Iman und bedeutet das Geben von Sicherheit. Deshalb ist ein Mu'min jemand, der niemals betrügt, und vor dessen Zunge
und Hand alle Menschen in absoluter Sicherheit sind. Er lugt niemals, bricht
niemals sein Wort und enttäuscht das in ihn gesetzte Vertrauen. Ferner denkt er
zu keiner Zeit daran, seinen Lebensunterhalt mittels Stehlen oder anderer
unislamischer Praktiken wie zum Beispiel widerrechtlicher Inbesitznahme oder
mit Zinsen verbundener Transaktionen zu verdienen. Er ist davon überzeugt, dass
jemand, der einen Menschen ermordet, wie jemand ist, der die ganze Menschheit
umgebracht hat.
Als Allahs Gesandter zum Propheten auserkoren
wurde, gab es in Arabien weder für das Leben noch für den Besitz, weder für die
Keuschheit noch für die Gesundheit und weder für den Glauben noch für das
Übrige in der Welt Sicherheit. Er musste jedoch für jeden Lebensbereich
absolute Sicherheit schaff en. Eist sagte er zu Adij
Ibn Chatam:
Es wird ein Tag kommen, an dem eine Frau in einer
Sänfte von Hira nach Mekka reisen wird und nichts zu
fürchten hat ausser Allah und Wölfe.
(Buchhary)
Eine allgemeine Auswertung der Expeditionstrupps
Bis zur Schlacht von Badr, die zwei Jahre nach der
Auswanderung stattfand, liess Allahs Gesandter etwa zwanzig militärische
Expeditionen durchführen. Durch diese Expeditionen gewann er die Kontrolle über
die Wüste und demoralisierte die Mekkanischen Polytheisten. Darüber hinaus
begannen die meisten der Wüstenstamme die Macht des Islam zur Kenntnis zu
nehmen und sich auf die Seite des Gesandten Allahs zu schlagen. In keiner ihrer
Expeditionen - mit einer einzigen Ausnahme - vergossen die muslimischen Kampfer
Blut oder verletzten jemanden. Weder plünderten sie Karawanen aus noch eigneten
sie sich widerrechtlich etwas von den Wüstenbewohnern an. Sie zeigten durch ihr
Verhalten, dass der Islam die Garantie für Sicherheit darstellt.
Allahs
Gesandter a.s.s. bildete ein Netz und war über alles, was in
der Wüste und in Mekka selbst vor sich ging,
informiert. Er hatte ein derart hoch entwickeltes System ausgearbeitet, dass
möglicherweise sogar keiner seiner Gefährten wusste, dass beispielsweise sein
Onkel 'Abbas in Mekka zurückgelassen worden war. Wenn er zu einem militärischen
Unternehmen aufbrach, kannte bis zu einem gewissen Grad niemand seine wirkliche
Absicht und wusste niemand, wohin das Unternehmen fuhren werde. (Ibn Hischam)
Alle Expeditionstrupps, die der Prophet Muhammad
a.s.s. bis zur Schlacht von Badr entsandte, setzten sich aus Emigranten
zusammen. Denn zuallererst befanden sich j a die Quraisch mit den Auswanderern
im Kriegszustand. Sie wollten nicht, dass ihnen in Medina Zuflucht gewahrt
wurde. Darüber hinaus waren es die Emigranten, die aus ihren Häusern und von
allem, was sie dort zurückgelassen hatten, vertrieben worden waren. Des
Weiteren hatten diejenigen, die den Auswanderern in Medina Unterstützung
gewahrt hatten, dem Gesandten Allahs den Treueid geschworen, so dass auch
erwartet werden konnte, dass diese Helfer selbst die Notwendigkeit spüren
würden, an irgendeiner militärischen Aktion auf dem Wege Allahs teilzunehmen.
Das militärische Talent des Propheten Muhammads
a.s.s. zeigte sich ebenfalls bei seiner Auswahl der Kommandierenden der
Expeditionstrupps. Sein Onkel Hamza wurde zum Befehlshaber der ersten
militärischen Expedition ernannt. Neben seinem Mut und seiner Starke war Hamza
ein Mann fundierter Urteilsvermögens, guter Entscheidungen und hoher
administrativer Fähigkeit. Darüber hinaus praktizierte Allahs Gesandter seine
Ideen und Meinungen, bevor sie von seiner ganzen Gemeinschaft übernommen
wurden, mittels der Person aus seinem Verwandtenkreis. Da sich die militärische
Dimension seiner Aufgabe zum ersten Mal in Medina zeigte, sollte Allahs
Gesandter seine eigenen Verwandten an die Front schicken, bis jeder damit voll
vertraut war. Es muss jedoch auch darauf hingewiesen werden, dass alle
Kommandierenden, die er auswählte, fähige und hochangesehene Generale und für
die Aufgabe bestens geeignet waren. Ausserdem handelte es sich bei ihnen um
rechtschaffene Personen, die sich ganz und gar der Sache des Islam verschrieben
hatten.
Hamza starb bei Uhud den Martyrertod, nachdem er
mehr als zwanzig feindliche Soldaten getötet hatte. 'Ubaida Ibn Harith erlitt
den Martyrertod wegen seiner Wunden, die ihm in der Schlacht von Badr zugefugt
worden waren. Vor seinem Martyrertod fragte er den Gesandten Allahs: "0
Gesandter Allahs! Ich bin nicht im Kampf an der Front gestorben. Werde ich dann
als jemand angesehen, der als Märtyrer gestorben ist?" (Hakim, Ibn Kathir)
Hamza war der Onkel des Propheten Muhammad, 'Ubaida
dessen Cousin. Der Kommandierende der Expedition, die der Prophet nach Nachla
gesandt hatte, war 'Abdullah Ibn Dschachsch, der Sohn seiner Tante
väterlicherseits. In der zweiten Phase der Schlacht von Badr kämpfte er
heldenmütig. Er traf auf Sa' d Ibn Abi Waqqas und sagte; "Komm! Du betest
und ich werde 'Amen' für das Erhören deines Bittgebets sagen. Dann lass mich
beten, und du sagst 'Amin' für das Erhören meines Gebets!" Sa'd betete: "0 Allah! Lass mich auf einen der
stärksten Soldaten des Gegners treffen und lass mich ihn besiegen!" Ibn
Dschachsch sagte für das Erhören dieses Bittgebets, 'Amin' und betete dann
selbst: "0 Allah! Lass mich auf einen der stärksten Soldaten des Gegners
treffen. Nachdem ich ihn schwer verwundet haben werde, lass ihn mich toten und
meine Ohren und meine Nase und deine Lippen abschneiden, damit ich vor DEIN
Angesicht heftig blutend trete. Dann frage mich: 'Abdullah, wo sind deine
Ohren, deine Nase und eine Lippen?' Und ich werde DIR antworten: '0 Allah! Ich
habe mich geschämt, mit meinen Körperteilen die gesündigt haben, vor DEIN
Angesicht zu treten, und ich habe sie geopfert, wahrend ich für DEINE Sache, o
DU, der geliebte Eine, gekämpft habe!'" Ais der Kampf beendet war, wurde
'Abdullah tatsachlich mit abgeschnittenen Ohren und Lippen und abgeschnittener
Nase sowie mit von einer Lanze durchbohrtem Unterleib gefunden: (Ibn Hadschar)
Der
Kampf bei Badr im Jahre 624 (Kurzinformation)
Die Quraisch wollten die Muslime solange verfolgen,
bis keiner von ihnen mehr am Leben war. Aus diesem Grunde marschierten sie im
Jahre 624 n. Ch. Nach Medina, um gegen die Muslime zu kämpfen.
Die beiden Heere lagerten im Tal von Badr in der
Nahe Medina.
1m Heer der Muslime kämpften 313 Mann, davon waren
86 Auswanderer. Die übrigen waren Helfer. Die zur Verfugung stehenden Mittel
waren derart dürftig, dass nur zwei oder drei Pferde besassen. Die Anzahl der
Kamele reichte gerade
an die siebzig, so dass drei oder vier Personen
sich jeweils auf einem Kamel abwechselten. Allahs Gesandter a.s.s. selbst
wechselte sich mit zwei Personen ab. Als sie ihn baten, das Kamel zu reiten und
sie davon auszuschliessen, entgegnete er: Ihr
seid nicht starker als ich. Was die Belohnung betrifft, so bin ich ihrer nicht
weniger bedürftig als ihr es seid. (Ibn Hanbal)
Im Heer der Quraisch waren es 900 Mann.
Die Muslime haben den Kampf von Badr gewonnen.
Fortsetzung folgt inschallah.
Muhammad F. Gülen
Allahs schönste Namen
AI-'
Aziz / Der Allmächtige
Zu dieser
Eigenschaft Allahs gehört die absolute, unbeschrankte Allmacht, die Er im
Qur'an meistens in Verbindung mit anderen Eigenschaften bringt, wie zum
Beispiel in folgenden Stellen:
- Er ist
der Kenner des Verborgenen und des Sichtbaren, der Allmächtige, der
Barmherzige, Der alles gut gemacht hat, was Er erschuf. Und Er begann die
Schöpfung des Menschen aus Ton. (32:6-7) Sura Al-Saschda
- Die Niederwerfung.
Seine
Eigenschaften Al-'Aziz werden im Qur'an ca. 9 x
erwähnt.
Abu Huraira a.s. berichtete:
"Der
Gesandte Allahs a.s.s. sagte:
»Allah
der Segenreiche und Hocherhabene sprach: Ich bin absolut Der, Der keiner
Partnerschaft bedarf Wer also etwas tut und es dabei einem anderen widmet
ausser Mir, von dem sage Ich Mich los und überlasse ihn dem anderen. < < " (Muslim und Ibn Maga)
AI-Hamdulillahi-Rabbi-alamin-wa rahmatullah wa barakathu
Frauengruppe Laila, P.Ch.Ghorab